Baustein 4: Evaluation und Qualitätssicherung

Die Bausteine zur Auswahl:

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Baustein 4
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  Fragen dieses Bausteins:

  Welche Schwerpunkte setzen wir bei der Evaluation?

  Welche weiterführenden Ziele ergeben sich aus der Evaluation?

Evaluation – unersetzbar im Qualitätszirkel

Qualitätszirkel
Qualitätszirkel

Im Laufe Ihres schuleigenen Medienentwicklungsprozesses bis hin zum aktuellen Stand haben Sie die verschiedenen Phasen des Qualitätszirkels (siehe nebenstehende Grafik und in der Broschüre auf Seite 5) umgesetzt und dabei kontinuierlich ein Medienbildungskonzept erarbeitet, verbunden mit einer konkreten Planung zur Fortbildung des Kollegiums und der dazu passenden Ausstattungsplanung. Die Evaluation komplettiert an dieser Stelle den Qualitätszirkel. Die im Folgenden dargestellten Teilbereiche der Evaluation sollten von Ihnen und dem Kollegium in regelmäßigen Abständen durchlaufen werden, um eine innerschulische Qualitätssicherung zu gewährleisten.

Eine so durchgeführte Evaluation gibt Ihnen zum einen aufschlussreiche Antworten darauf, wo Sie als Kollegium stehen, zum anderen aber auch Auskunft darüber, auf welche Ziele Sie sich als Kollegium festlegen könnten.

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|     Ein Medienbildungskonzept  erstellen - Vorlage     |     Ein Fortbildungskonzept erstellen - Vorlage     |     Ein Ausstattungskonzept erstellen - Vorlage     |

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Schwerpunkt der Evaluation festlegen

Medienentwicklungsplanung
Medienentwicklungsplanung

Im Rückblick wird deutlich, dass die Medienentwicklungsplanung in viele schulische Handlungsfelder vordringt, zum Beispiel in Teamprozesse, Elternarbeit, Kooperation mit außerschulischen Partnern u.v.m.

Bezogen auf die bevorstehende Evaluation sollten Sie unbedingt einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen, um sich als Schule oder Kollegium nicht zu überfordern. Bei dieser Schwerpunktsetzung können Sie folgende Aspekte unterstützen:

 

• Sichten Sie anfänglich gesetzte Ziele wie z.B. im Jahresplan, im Medienbildungskonzept oder aus dem Auftaktgespräch mit dem Schulträger.

• Nutzen Sie bspw. die Vorlage „Fragenkatalog zur Schwerpunktsetzung“, um Fragestellungen zu identifizieren, die für das Kollegium momentan von Interesse sind. Empfehlenswert ist die Wahl von maximal zwei Evaluationsfragestellungen.

Auf welchen Konzeptteil (Medienbildung, Fortbildung oder Ausstattung) Sie bei der Evaluation einen Schwerpunkt legen, hängt zum einen von den Ergebnissen des bisherigen MEP-Prozesses, aber auch von Ihren Vorerfahrungen und schulspezifischenGegebenheiten ab.

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|     Fragenkatalog zur Schwerpunktsetzung Evaluation     |     Ihre schuleigenes Medienbildungskonzept einbeziehen    |     Ihr schuleigener Jahresplan mit Zielvorlagen einbeziehen     |

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Rahmenbedingungen abstecken

Bild: Martin Storz
Bild: Martin Storz

Anhand Ihres Jahresplanes können Sie überprüfen, ob Sie den ursprünglich geplanten Zeitrahmen einhalten können oder ob Sie für das Erreichen eines Teilzieles noch mehr Zeit benötigen.

Für die jetzige Phase sollten Sie folgende Fragen klären:

• Welcher zeitliche Rahmen wird für diese Phase angesetzt?

• Wer steuert den Evaluationsprozess?

• Welche Team- und Gruppenarbeitsphasen werden benötigt?

• Welche Methoden zur Erhebung werden genutzt?

In der Vorlage „Methoden zur Datenerhebung“ finden Sie eine Zusammenstellung mehrerer Evaluationsmethoden als Impuls bzw. als Hilfsmittel für die Arbeit mit Ihrem Kollegium exemplarisch dargestellt.

Gegebenenfalls können Sie als Kollegium auch erwägen, Erhebungsinstrumente selbst zu erstellen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, bietet Ihnen die Vorstellung der Methode „Schritte bei der Fragebogenerstellung“ in der genannten Vorlage evtl. einen hilfreichen Ansatzpunkt.

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|     Ihr schuleigener Jahresplan mit Zielvorlagen  einbeziehen     |     Methoden zur Datenerhebung - Vorlage    |

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Daten auswerten, interpretieren und präsentieren

Bild: Martin Storz
Bild: Martin Storz

Die durch eine der Methoden gesammelten Daten werden dann in einem weiteren Schritt, idealerweise durch die MEP-Steuergruppe, ausgewertet. Die Leistung der Steuergruppe wird hauptsächlich darin bestehen müssen, die gesammelten Antworten in Bezug auf die ursprüngliche Fragestellung der Gesamtevaluation klar und verständlich für das Kollegium aufzubereiten und auch die daraus gezogenen Erkenntnisse (Interpretationen der Antworten) aufzuzeigen.

Nur so können weitere Ziele festgelegt, noch offene „Baustellen“ weiter bearbeitet und auch bereits erfolgte Umsetzungserfolge dokumentiert werden.

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|     Methoden zur Datenerhebung - Vorlage    |     Feedbackbogen zur Evaluation anfordern 

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Weitere Schritte ableiten

Bild: Martin Storz
Bild: Martin Storz

Die Arbeit mit dem Qualitätszirkel sieht nun vor, dass die Ergebnisse der Evaluation genutzt werden.

Daraus resultiert die Frage: Welche konkreten Zielvereinbarungen halten wir fest und welche Maßnahmen leiten wir daraus ab?

Es empfiehlt sich, den zu Beginn erarbeiteten Jahresplan mit Zielformulierungen in diesem Zusammenhang so anzupassen bzw. fortzuschreiben, dass die neuen Zielvorgaben zeitlich sinnvoll in das Zeitplanraster eingearbeitet werden können. 
Planen Sie bereits das nächste Evaluationsfenster ein und fixieren es im Jahresplan. Nur so kann die Evaluation behilflich sein, die Prozesse im Hinblick auf die Zielerreichung, aber auch auf die Selbstreflexion der eigenen geleisteten Arbeit zu optimieren.

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|     Den erstellten Jahresplan mit Zielformulierung fortsetzen – und in den drei Planungsteilen verankern     |

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