Baustein 1: Auftakt und Fortsetzung

Die Bausteine zur Auswahl:

Baustein 1
Baustein 1
-

Baustein 2
Baustein 2
-

Baustein 3
Baustein 3
-

Baustein 4
Baustein 4
Auftakt

          Fragen dieses Bausteins:

         
          Wo steht unsere Schule?
          Wo wollen wir hin?

Vorentscheidung im Kollegium

Bild: Martin Storz
Bild: Martin Storz

Um die Grundlagen für einen erfolgreichen Medienentwicklungsplan (MEP) zu legen und Unterstützung von Ihrem Schulträger zu erhalten, muss ein Konsens über folgende Punkte hergestellt werden: 

• Entscheidung im Kollegium, einen systematischen MEP-Prozess zu beginnen und durchzuführen,

• Bereitschaft der Lehrkräfte zur Fort- und Weiterbildung,

• Aufbruch in Richtung Medienbildung mit den zunächst vorhandenen Mitteln, aber – aufgrund der frühen Einbindung des Schulträgers – mit der Perspektive auf weitere Ausstattung.

Um Ihre Interessen, Vorkenntnisse und gemeinsame Ziele in der Diskussion zu klären, hat das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) eine Reihe von unterstützenden Materialien bereitgestellt, wie zum Beispiel den Erklärfilm zum MEP und die LMZ-Grundschulportalseite. 

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|    Informationen zur Medienbildung im Bildungsplan 2016     |

Nach oben

MEP-Steuergruppen-Team bilden und Ansprechpartner/-innen benennen

Bild: Martin Storz
Bild: Martin Storz

Zunächst sollte eine MEP-Steuergruppe gebildet werden, in der idealerweise Lehrkräfte mitarbeiten, die computeraffin sind und solche, die noch keine großen Vorkenntnisse mitbringen sowie – falls vorhanden – der/die Multimediaberater/-in (MMB). Bei Schulverbünden sollte jede Schulart durch mindestens eine Lehrkraft vertreten sein.

Bei einer Nutzung der Landeslösung „paedML® für Grundschulen“ des LMZ können viele Aufgaben an die dortige Grundschul-Hotline ausgelagert werden. Dennoch wird es erforderlich sein, eine Lehrkraft für einfache technische Aufgaben fortzubilden, beispielsweise um die qualifizierte Fehlermeldung an das LMZ weiterzugeben. Dies kann auch der/die MMB sein. Diese Person sollte ebenso Teil der MEP-Steuergruppe sein.

Es ist wichtig, innerhalb der Steuergruppe eine Ansprechperson zu benennen, die

Schnittstelle zwischen dem Kollegium und allen anderen Entscheidungsträgern ist und

Belange koordiniert und kommuniziert.

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|     Aufgaben- und Verantwortlichkeiten - Blanko-Vorlage     |     Aufgaben- und Verantwortlichkeiten - Beispiel     |

Nach oben

Darstellung des IST-Standes der Schule und Zielfindung

Bild: Martin Storz
Bild: Martin Storz

Hier geht es vor allem darum, sich des schulinternen IST-Standes auf pädagogischer und technischer Ebene bewusst zu werden, um das gemeinsame Gespräch mit dem Schulträger vorzubereiten. Es soll eruiert werden, wie stark der Bereich Medienbildung aktuell an der Schule verankert ist.

Darüber hinaus geht es hierbei um den bisherigen Einsatz von digitalen Medien in den unterschiedlichen Klassenstufen und Fächern aus pädagogischer Sicht. Ebenso sollen die unterschiedlichen Ausprägungen der Medienkompetenzen des Kollegiums und die bisherigen Fortbildungsaktivitäten erhoben werden. Auch bisherige Problemfelder im Bereich der Medienintegration (technisch/didaktisch/organisatorisch) werden festgehalten. 

Nutzen Sie den Eingangsfragebogen aus dem MEP-Online des LMZ. Er dient Ihrer Schule als hilfreiche IST-Stand-Erhebung, welche notwendig für den weiteren MEP-Verlauf ist.

Wenn Sie diesen Fragebogen ausgefüllt haben, erhalten Sie in Kürze eine Auswertung mit weiteren Eintragungsmöglichkeiten für Zielsetzungen und Maßnahmen, die Sie bei einem gemeinsamen Gespräch zwischen Schulträger und dem örtlichen Beraterteam am Kreismedienzentrum festhalten können. Damit ist die Aufnahme des IST-Zustandes abgeschlossen.

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|   Eingangsfragebogen Grundschule   |

Nach oben

Kontakt zum Kreismedienzentrum, dem Landesmedienzentrum und dem Schulträger

Bild: Martin Storz
Bild: Martin Storz

Auf Grundlage des abgesandten Eingangsfragebogens wird automatisch der Kontakt zum regionalen Beratertandem, bestehend aus Medienpädagogischem Berater/Beraterin (MPB) und Schulnetzberater/-beraterin (SNB) hergestellt, sowie auf Wunsch auch zum Schulträger.

In dieser frühen Phase muss der zuständige Schulträger unbedingt über das MEP-Vorhaben der Schule informiert werden, um notwendige Maßnahmen sowie finanzielle Rahmenbedingungen zu klären. Vereinbaren Sie bitte zeitnah einen persönlichen Gesprächstermin. Ihr am Kreismedienzentrum ansässiges Beraterteam wird Sie hierbei gerne unterstützen und kann Sie entsprechend der lokalen Bedingungen eng und optimal beraten.

Nach oben

Gemeinsame Zielvereinbarung mit dem Schulträger

Bild: Martin Storz
Bild: Martin Storz

Beim persönlichen Gespräch mit Ihrem Schulträger und dem Beraterteam werden Sie die gemeinsame Kooperation als „Steuergruppe in Zusammenwirkung mit dem Schulträger“ initiieren, sowie handlungsleitende Zielvereinbarungen treffen.Hierbei dient Ihnen der Auswertungsbogen Ihres Eingangsfragebogens als Grundlage. Informieren Sie sich gerne schon im Vorfeld bei Ihrem Beraterteam zum Beispiel bezüglich möglicher Einsatzszenarien in Grundschulen. Einsatzszenarien sowie Vorschläge zur Ausstattung werden die neuen Multimediaempfehlungen (MME) aufzeigen. Ergänzende Vorschläge finden Sie zudem auf der LMZ-Homepage, sowie Vorschläge zu pädagogischempfohlenen Anwendungen und Online-Plattformen. Hier sind ausschließlichProdukte zu finden, die für schulische Zwecke geeignet sind und getestet wurden. Anknüpfend an diese Zielvereinbarungen wird gemeinsam ein stufenweises Ausstattungskonzept erstellt (vgl. Baustein 2 – Pädagogischer Beitrag zum Ausstattungskonzept).

 

Informationen, Materialien und Vorlagen:

|     Pädagogische Einsatzszenarien und mediale Lösungen mit Ausstattungsempfehlung     |     paedML® für Grundschulen     |     Medien und Software für die Grundschule

Nach oben

Die Bausteine zur Auswahl:

Baustein 1
Baustein 1
-

Baustein 2
Baustein 2
-

Baustein 3
Baustein 3
-

Baustein 4
Baustein 4